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Ausbildung Bayern 2018
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DER GROSSE AZUBI-REPORT.

Die Redaktion von Ausbildung.de hat 1006 Berufsschülerinnen und Berufsschüler in Deutschland befragt. Die Top-Trends aus dem azubi.report 2014:

  • Fast jeder/jede dritte Befragte (29,1 Prozent) macht eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich, gefolgt von Handwerk, Technik und Gesundheitsbranche.

  • 86,5 Prozent sind mit ihrer Berufswahl zufrieden.

  • Zu 100 Prozent mit ihrer Ausbildung zufrieden waren Chemikanten, Elektroniker für Betriebstechnik und Fachinformatiker für Systemintegration (Warum nur? Am besten ein Praktikum machen und reinschnuppern …).

  • Die befragten Azubis hatten im Schnitt für jedes Lebensjahr eine Bewerbung verschickt. Rund 21 Bewerbungen waren nötig, bis ein Jugendlicher/junger Erwachsener einen Ausbildungsplatz gefunden hatte.

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IST AUSBILDUNG GLEICH AUSBILDUNG?

Nein, es gibt verschiedene Wege zum Berufsabschluss. Du kannst selbst entscheiden, welcher sich für dich richtig anfühlt als Einstieg in Beruf und Karriere.

Duales System

Die Ausbildung im dualen System findet an zwei „Lernorten“ statt: im Betrieb und an einer Berufsschule. Im Betrieb wird v. a. praktisches Können vermittelt, in der Berufsschule die Theorie (unterstützt durch praktische Übungen). Den Ausbildungsvertrag schließt du mit dem Ausbildungsbetrieb ab. Der Vertrag regelt u. a. den Ablauf und die Inhalte deiner Ausbildung, die Arbeitszeiten, den Urlaub und die Ausbildungsvergütung (also dein Azubi-Gehalt).

Vollzeitschulische Ausbildung

Ausbildung an einer Berufsfachschule. Dauer: ein bis drei Jahre. Erfahrungen werden durch praktischen Unterricht und Praktika in Betrieben vermittelt. Es gibt Berufe, in denen die Ausbildung dual oder rein schulisch angeboten wird. Typisch ist die schulische Ausbildung u. a. für verschiedene therapeutische Berufe.

Berufliches Übergangssystem

Du hast keinen Schulabschluss? Oder du bist aus einem anderen Grund noch nicht ganz fit für eine Ausbildung? Dann hilft dir das berufliche Übergangssystem beim Einstieg. Hier erfährst du mehr ...

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ACHT GUTE GRÜNDE.

Vielfalt

In Deutschland gibt es rund 330 Ausbildungsberufe. Darunter viele, von denen du garantiert noch nie gehört hast. Einige, die du richtig interessant finden wirst. Und (mindestens) den einen Beruf, der wie für dich gemacht ist.

Mitten in der Praxis

Nach neun, zehn oder zwölf Jahren hast du keine Lust mehr auf „nur Theorie“? Während einer Ausbildung lernst du mitten in der Praxis und für die Praxis. Du sammelst Erfahrungen fürs Leben, übernimmst Verantwortung, wächst mit deinen Aufgaben. Ein richtig gutes Gefühl.

Mit eigenem Geld

Statt Taschengeld von daheim: eigenes Geld verdienen. Z. B. während der Ausbildung in der Metall- und Elektroindustrie im Schnitt rund 1.015 Euro im Monat. Dein erster Schritt in die Unabhängigkeit!

Infos zu deinen Wunschberufen findest du im Berufenet der Arbeitsagentur.

Eine Alternative zum Studium ...

Mit Abitur natürlich an die Uni? Das war gestern. Von 100 jungen Erwachsenen mit (Fach-) Hochschulreife entscheiden sich in Deutschland 23 für eine Berufsausbildung. Lies unten weiter: Abitur und Ausbildung? Logisch!

... aber keine Einbahnstraße!

Umgekehrt braucht man nicht mehr unbedingt das (Fach-)Abitur, um nach der Ausbildung sein Wissen an einer Hochschule zu vertiefen.

In Bayern öffnen u. a. eine Meisterprüfung, der Abschluss an einer Fachschule bzw. Fachakademie oder eine andere, vergleichbar anspruchsvolle Weiterbildung die Tür Richtung Studium.

Zum Wintersemester 2009/10 wurde der Zugang zum Studium durch berufliche Qualifikation weiter vereinfacht. Damals entschieden sich gut 500 junge Erwachsene für das Studium mit beruflicher Qualifikation. 2014 waren es schon fast 1.400.

Mehr erfahren auf studieren-ohne-abitur.de

Weiterbildung Richtung Karriere

In Deutschland ist nicht nur das Ausbildungssystem richtig gut, sondern auch das Angebot an Fort- und Weiterbildungen. Wer sich fort- und weiterbildet, bleibt auf dem Laufenden und kann auch einen Karriereweg einschlagen, der nach oben offen ist. Einen ersten Überblick findest du z. B. hier:

Handwerk: Bildungszentren der bayerischen Handwerkskammern

Offensive „Vorsprung durch Bildung“ der bayerischen Wirtschaft

Sicherheit

Fachkräfte sind schon heute gefragt – und der Bedarf wird noch steigen. Das gilt besonders in Bayern, denn hier entwickelt sich die Wirtschaft weiterhin erfolgreich. Viele Arbeitgeber handeln vorausschauend und suchen nicht nur „alte Hasen“, sondern bilden heute die Fachkräfte von morgen und übermorgen aus.

Finanzielle Aspekte

Wenn du eine Ausbildung machst, verdienst du in der Regel dein eigenes Geld. Jugendliche und junge Erwachsene, die eine vollzeitschulische Ausbildung machen (also keine Ausbildungsvergütung bekommen), können nach dem BAföG gefördert werden.

Wenn du während deiner betrieblichen Ausbildung nicht bei deinen Eltern wohnst, kann im Bedarfsfall Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) gewährt werden.

Infos zum BAföG

Mit dem Meister-BAföG wird die Fortbildung zum Meister, Techniker oder Fachwirt gefördert. Von 2010 bis 2014 wurden in Bayern 245 Millionen Euro ausgezahlt. 2014 wurden mehr als 52.000 junge Frauen und Männer mit dem Meister-BAföG gefördert.

Infos zum Meister-BAföG

Wer eine Fortbildung zum Meister oder eine vergleichbare Weiterbildung erfolgreich abschließt, bekommt in Bayern den Meisterbonus der Bayerischen Staatsregierung in Höhe von 1.000 Euro. Ein Antrag ist nicht nötig, das Geld wird automatisch ausgezahlt.

Infos zum Meisterbonus

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KEIN SCHULABSCHLUSS? DAS KRIEGEN WIR
HIN ...

Du hast keinen Schulabschluss? Oder du bist aus einem anderen Grund noch nicht ganz fit für eine Ausbildung? Dann hilft dir das berufliche Übergangssystem beim Einstieg.

Hierzu gehören Maßnahmen wie das Berufsvorbereitungsjahr oder das Berufseinstiegsjahr. Sie dauern ein Jahr. In dieser Zeit kannst du dich und deine Fähigkeiten weiter entwickeln – und fit werden für den Einstieg in die Berufsausbildung. Rund um die Berufsvorbereitung beraten die Berufsberatungen der Arbeitsagenturen.

Mit der Ausbildungsinitiative Fit for Work unterstützt die Bayerische Staatsregierung Jugendliche, die einem besonderen Wettbewerb unterliegen, bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Bayern fördert Betriebe, die zusätzliche Ausbildungsplätze anbieten oder Jugendliche mit geringeren Chancen ausbilden, mit 23 Millionen Euro. Von 2007 bis 2014 haben bayerische Unternehmen rund 8.000 Ausbildungsstellen geschaffen.

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ABITUR UND AUSBILDUNG? LOGISCH!

Wer heute nach dem Abitur eine Ausbildung macht, hat eine ausgezeichnete Wahl getroffen. Deutschlandweit hat fast jeder vierte Azubi die (Fach-)Hochschulreife in der Tasche, in Bayern jeder siebte.

  • Viele von ihnen arbeiten im kaufmännischen Bereich – v. a. in der Industrie, in Banken, im Groß- oder Außenhandel.

  • Doch nicht nur kaufmännische Jobs bieten nach dem Abi Perspektiven. Ob in der IT-Entwicklung oder im Handwerk, im technisch-gewerblichen Bereich, in der Kreativbranche, im Gesundheitswesen oder in Erziehungsberufen – Abiturientinnen und Abiturienten sind willkommen und finden viele Ein- und Aufstiegschancen.

2013 haben in Bayern fast 93.000 Jugendliche einen Ausbildungsvertrag abgeschlossen. Von ihnen hatten …

WAS WISST IHR ÜBER AUSBILDUNG? VIDEO-CLIPS.

Wie viele Ausbildungsberufe gibt es? Würden Sie Ihrem Kind zu einer Ausbildung raten? Was ist dein Traumberuf? Wir sind auf die Straße gegangen und haben Fakten, Meinungen und Erfahrungen von Jugendlichen und Erwachsenen eingesammelt.

Beim Ausbildungs-Erlebnistag antworteten Azubis und Ausbildungs-Fachleute auf die spannendsten Fragen. Mit Klick auf unsere Video-Clips erfährst du mehr. Schau mal rein!

Video: Nach dem Abi

Video: Chancen im Ausland

Video: Unabhängigkeit und Karriere

Video: Wertschätzung

Video: Zufriedenheit

Video: Zukunft

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TESTS, FUN & FAKTEN: ANGESAGTE WEBSITES.


Berufliche Bildung allgemein

  • Umfassende Infos für Jugendliche, Lehrkräfte und Eltern und viele interaktive Angebote gibt’s auch bei den Profis von der Bundesagentur für Arbeit:

    planet-beruf.de

    Berufenet

  • Und auch Filme aus unterschiedlichsten Berufsgruppen von „Bauwesen“ bis „Verkehr und Logistik“ findet ihr bei der Arbeitsagentur:

    berufe.tv

  • „Vorsprung durch Bildung“ heißt eine Offensive der bayerischen Wirtschaft. Die Website informiert nicht nur über die berufliche Bildung, sondern über den gesamten Bildungsweg von der Grundschule bis zu Studium, Aus- und Weiterbildung:

    Vorsprung durch Bildung


Infos zu einzelnen Branchen

  • Infos über Berufe, Bezahlung und Bewerbung, Berufsorientierungs-Test, Quick-Check, Videos, Aktionen und Wettbewerbe und natürlich eine große Ausbildungsplatz-Datenbank findest du bei der Ausbildungsoffensive Bayern:

    Ausbildungsoffensive Bayern

  • Mit seiner Kampagne „Macher gesucht“ informiert das bayerische Handwerk über Ausbildungsberufe. Auf der Website findest du u. a. anschauliche Berufs-Videos und ein Berufe-Wiki mit Infos und Links. Im Berufe-Checker kannst du herausfinden, welcher der 130 Zukunftsberufe im Handwerk für dich maßgeschneidert ist.

    Macher gesucht

    Infos & Hintergrund zur Kampagne

  • Speziell über soziale Berufe in Bayern informieren die HERZWERKER-Websites mit Fakten, Live-Reports, Herz-Check und Licht- und Lesebuch. Im Mittelpunkt: Berufe in der Kinder- und Jugendhilfe, der Kindertagesbetreuung und der Altenpflege.

    herzwerker.de


Pssst: Spezialtipp (vor allem) für Eltern …

  • Eine gute Ausbildung macht auch die Eltern stolz. Elternstolz heißt daher eine Initiative des Bayerischen Wirtschaftsministeriums, des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags und der Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Handwerkskammern. Wirtschaftsministerin Ilse Aigner erklärt, was die Initiative vermitteln möchte: „Berufliche und akademische Bildung sind absolut gleichwertig. Eine gute Ausbildung ist der beste Einstieg in eine vielversprechende Karriere. Die bayerische Wirtschaft bietet unseren Fachkräften und Azubis hochattraktive und sichere Arbeitsplätze."

    Initiative Elternstolz


Plattform für Profis

  • „Das BIBB“ ist das Bundesinstitut für Berufsbildung. Seine Arbeit und Forschung versorgt vor allem Fachleute aus der Berufsbildung mit neuen Erkenntnissen und Ideen.
    bibb.de

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MAL REINSCHNUPPERN: BAYERNS GRÖSSTE PRAKTIUMS- UND AUSBILDUNGSBÖRSE.

Du kannst dir ausmalen, wie dein Traumberuf sich wohl anfühlen könnte. Oder du kannst es ganz handfest und praktisch ausprobieren und erleben. Ein Praktikum hilft dir bei der Berufswahl und vielleicht findest du in einem deiner Praktikumsbetriebe sogar deine Ausbildungsstelle.

Sprungbrett Bayern ist die größte Praktikumsbörse für Schülerinnen und Schüler in Bayern. Du findest Angebote aus allen Branchen und allen Regionen. In der Suche kannst du deinen Wunschberuf eingeben oder, wenn du noch unentschlossen bist, einfach deinen (angestrebten) Schulabschluss.

Lehrstellenradar 2.0 bietet Jugendlichen, Eltern, Lehrkräften, Ausbildungsberaterinnen und -beratern einen einfachen Zugang zu freien Ausbildungs- und Praktikumsplätzen in mehr als 130 Handwerksberufen.

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(Quellen: Statistisches Bundesamt, Berufsbildung auf einen Blick, 2013, Seite 13 und Bundesinstitut für Berufsbildung, Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2015, Seite 173 ff.)

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